COCO4CCI

Cooperation Collider for Cultural & Creative Industries

Wissenstransfer und Zusammenarbeit zwischen Kultur- und Kreativwirtschaft & Technologiesektor

Die Kultur- und Kreativwirtschaft in Mitteleuropa verfügt über ein großes Potenzial, um sich mit anderen Industriezweigen zu vernetzen und um Innovationsprozesse mit kreativem Input zu stimulieren und zu beschleunigen. So leistet sie einen zentralen Beitrag zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung. 

Das EU-Projekt COCO4CCI (Cooperation Collider for Cultural and Creative Industries) vereint das Beste aus zwei Welten: Die Agilität und innovative Herangehensweise der Kultur- und Kreativwirtschaft (Cultural and Creative Industries = CCI) sowie die Erfahrung und technologische Kompetenz der modernen Fertigungsindustrie (Advanced Manufacturing = AVM).

Im Rahmen des Projekts werden der CCI einerseits die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit AVM-Unternehmen aufgezeigt. Andererseits werden Trainingsprogramme angeboten, die das Verständnis innerhalb der CCI gegenüber der AVM in den Bereichen technologische Entwicklungen, Zukunftstrends und Mindset verbessern. Zusätzlich treiben neue Matching- Formate die Vernetzung voran, um schließlich Kooperationen entlang neuer Wertschöpfungsketten zu schaffen.

COCO4CCI ist ein INTERREG CENTRAL EUROPE Projekt. In der Region Stuttgart sind Baden-Württemberg: Connected (bw:con) und die Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) Ihre Ansprechpartner.

Sensibilisierung

Akteure und Unternehmen aus Kultur- und Kreativwirtschaft (CCI) sowie der der Fertigungsindustrie (AVM) lernen die Sicht- und Arbeitsweisen des jeweils anderen Sektors kennen

Training

Von COCO4CCI ausgebildete Moderatoren bieten der CCI ein Schulungsprogramm in den Bereichen Technologieentwicklung, zukünftige Trends und Mindset in der Fertigung an

Kooperation

Matching-Formate und gemeinsame Challenges legen den Grundstein für eine erfolgreiche, kreative und innovationsfördernde Zusammenarbeit zwischen der CCI und AVM

Internationales Netzwerk

Zwölf Partner aus sechs Ländern.

COCO4CCI ist ein Projekt im Rahmen des EU-Programms INTERREG Central Europe. Lead Partner ist die slowenische Industrie- und Handelskammer. Neben der bwcon und der HdM sind Projektpartner aus Linz/Österreich, Košice/Slowakei, Veneto/Italien und Stettin/Polen beteiligt.

Alle Partner im Überblick

CCI-Quiz

Sie wollen Ihr Wissen zum Thema Kultur-und Kreativwirtschaft testen? Perfekt! Dann haben wir ein kleines Quiz für Sie vorbereitet.

Ergebnis

Herzlichen Glückwunsch! Du bist ein echter CCI-Fan. Deshalb müssen wir uns treffen. Um mehr über unser Projekt zu erfahren, kannst du du die offizielle Website von COCO4CCI besuchen.
Ohje... Du könntest mehr über CCI lernen. Deshalb müssen wir uns treffen. Um mehr über unser Projekt zu erfahren, kannst du  die offizielle Website von COCO4CCI besuchen.

#1. Vervollständige bitte nachfolgenden Satz: "Führende Kultur- und Keativstädte sind ..."

Führende Kultur- und Kreativstädte sind wohlhabender. Es besteht ein positiver und signifikanter Zusammenhang zwischen den Werten des C3-Index (gewichteter Durchschnitt der Werte für „Kulturelle Lebendigkeit“ (40 %), „Kreativwirtschaft“ (40 %) und „Befähigende Umwelt“ gemäß dem „Cultural and Creative Cities Monitor“ der EU) und dem Pro-Kopf-BIP in vergleichbaren Euro: ein Prozent mehr im C3-Index entspricht fast einem Prozentpunkt mehr im jährlichen Pro-Kopf-BIP.

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#2. Wo haben Menschen die kreativsten Ideen?

Es ist nicht nur ein Klischee: Nackt unter einem Strom von heißem Wasser zu stehen und die Gedanken schweifen zu lassen, ist gut für die eigene Kreativität. In einem Kapitel, in dem die Verbindungen zwischen Kreativität und verschiedenen einsamen Aktivitäten untersucht werden, bestätigen Gregoire und Kaufman eine Vermutung, die viele von uns gehabt haben. Etwas während der absoluten Abgeschiedenheit unserer Morgendusche macht einen ausgezeichneten Inkubator für Ideen aus. In einer von Kaufman durchgeführten Studie aus dem Jahr 2014 berichteten 72% der Befragten weltweit, dass sie in der Dusche eine Art neue Erkenntnis gewonnen haben.

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#3. Welcher ist kein Sektor von CCI?

Sie sind alle Teil der CCI! Die CCI umfassen eine Reihe von Teilsektoren, wie Architektur, Archive und Bibliotheken, Kunsthandwerk, Kulturerbe, Design, Mode, Film, Musik, darstellende und virtuelle Kunst, Verlagswesen, Radio, Fernsehen, Software und Spiele.

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#4. Welcher in Stuttgart geborene Blockbuster-Regisseur ist der "Master of Disaster"?

Roland Emmerich (geboren am 10. November 1955 in Stuttgart) ist ein deutscher Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent, weithin bekannt durch seine Katastrophenfilme wie Independence Day oder 2012.

Wolfgang Petersen wurde in Emden geboren, Herr von Donnersmarck in Köln.

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#5. Welcher ist der weltweit größte Kernmarkt für CCI?

Der asiatisch-pazifische Raum ist der größte Kernmarkt der KKI weltweit (43 % der geschätzten Beschäftigung und 33 % der geschätzten Einnahmen). Europa steht an zweiter Stelle, mit 26 % der weltweiten Beschäftigung und 31 % der weltweiten Einnahmen in den KKI-Kernmärkten. Nordamerika folgt mit 16 % der Gesamtbeschäftigung und 28 % der Gesamteinnahmen. Quelle: Erste Weltkarte der Kultur- und Kreativwirtschaft, EY (2015)

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#6. Bitte vervollständige den nachfolgenden Satz: "... wird eine Schlüsselrolle bei der Entscheidung spielen, welche Automarken in Zukunft überleben werden."

„Design wird bei der Entscheidung, welche Automobilmarken in Zukunft überleben werden, eine Schlüsselrolle spielen“, kommentierte Michael Mauer. Der Leiter der Abteilung Design des Volkswagen Konzerns sieht die Automobildesigner in den kommenden Jahren vor neue Herausforderungen gestellt.

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#7. Wie viele Zirkusunternehmen sind in der Europäischen Union registriert?

Auf der Grundlage verschiedener Quellen wird geschätzt, dass derzeit etwa 1.600 bis 2.100 Zirkusunternehmen in der EU registriert sind. In der EU sind schätzungsweise 11.000 bis 15.000 Menschen im Zirkussektor beschäftigt. Damit machen professionelle Zirkusmitarbeiter einen relativ kleinen Anteil der 8,7 Millionen Menschen aus, die in der gesamten EU im Kulturbereich beschäftigt sind (Eurostat, 2018).

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#8. Welche ist die Hauptkundengruppe der CCI?

Die Hauptkundengruppe der CCI sind andere Unternehmen. Business-to-Business (B2B) ist somit die typische Beziehung zwischen Kunden und Auftraggebern in der Kreativwirtschaft (vgl. Bakhshi et al., 2008). Andere Unternehmen erwirtschaften fast zwei Drittel des Gesamtumsatzes des Sektors, während auf die Endverbraucher (private Haushalte) etwa ein Sechstel des Gesamtumsatzes entfällt. Öffentliche Organisationen tragen zu einem Siebtel Euro Umsatz bei. Ein weiterer, wenn auch kleinerer Kunde ist der gemeinnützige Sektor. (Gassler et al., 2015).

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#9. Wie viele CCI-Unternehmen sind an einer Zusammenarbeit mit anderen Sektoren wie Advanced Manufacturing interessiert?

Nach 100 Befragungen von IHK-Unternehmen, die für die INTERREG Central Europe COCO4CCI durchgeführt wurden, wünschen sich mehr als 90% der Befragten eine Zusammenarbeit mit Unternehmen aus dem Bereich Advanced Manufacturing in gemeinsamen Projekten.

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#10. "Design ist ein Plan, Elemente so anzuordnen, dass ein bestimmter Zweck am besten erreicht wird." Wer kam auf diesen brillanten Gedanken?

Das waren die Worte von Charles Eames (17. Juni 1907 – 21. August 1978), einem amerikanischen Designer, Architekten und Filmemacher. In kreativer Partnerschaft mit seiner Gattin, Ray Kaiser Eames, war er für bahnbrechende Beiträge auf dem Gebiet der Architektur, des Möbeldesigns, des Industriedesigns, der Herstellung und der fotografischen Künste verantwortlich.

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#11. Welche deutsche Stadt hat es 2019 in das UNESCO Creative Cities Netzwerk geschafft?

Herzlichen Glückwunsch, Karlsruhe, die erste deutsche Stadt in der Kategorie „Medienkunst“! Das UNESCO Creative Cities Network (UCCN) wurde 2004 gegründet, um die Zusammenarbeit mit und zwischen Städten zu fördern, die Kreativität als strategischen Faktor für nachhaltige Stadtentwicklung identifiziert haben. Die 246 Städte, aus welchen sich dieses Netzwerk derzeit zusammensetzt, arbeiten auf ein gemeinsames Ziel hin: Kreativität und Kulturwirtschaft in den Mittelpunkt ihrer Entwicklungspläne auf lokaler Ebene zu stellen und auf internationaler Ebene aktiv zusammenzuarbeiten.

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#12. Wie viele Menschen in der EU sind im CCI-Sektor beschäftigt?

Die aktuelle Studie: „Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Kultur- und Kreativindustrien für Beschäftigung und Wachstum“ zeigt, dass die Kultur- und Kreativindustrien (KKI/CCI) mehr als 12 Millionen Menschen in der EU beschäftigen, was 7,5 % aller Beschäftigten in der Gesamtwirtschaft entspricht. Die Kultur- und Kreativindustrien (KKI) sind das Herzstück der Kreativwirtschaft: wissensintensiv, auf individueller Kreativität und Begabung basierend, erzeugen sie einen enormen wirtschaftlichen Reichtum und bewahren die europäische Identität, Kultur und Werte.

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#13. Welcher CCI-Sektor nimmt gemessen am Umsatz den ersten Platz in Baden-Württemberg ein?

Gemessen an den Einnahmen steht die Software- und Spieleindustrie mit großem Abstand an erster Stelle. Sie erwirtschaftete 37,3% des Umsatzes und damit mehr als ein Drittel des Gesamtumsatzes der Kultur- und Kreativwirtschaft. Mit deutlichem Abstand folgten der Pressemarkt mit einem Anteil von 17,8 % sowie der Werbemarkt und die Designindustrie mit fast gleichen Anteilen von 10,4 % bzw. 10,1 % (Quelle: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, 2018)

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#14. 1927 schrieb Stuttgart Architekturgeschichte. Wie?

Die Weißenhofsiedlung ist eines der bedeutendsten Wahrzeichen der Bewegung „Neues Bauen“. Die Siedlung wurde 1927 als Wohnhausausstellung der Stadt Stuttgart und des Deutschen Werkbundes errichtet. Unter der künstlerischen Leitung von Ludwig Mies van der Rohe erschafften siebzehn Architekten ein beispielhaftes Wohnprojekt für moderne Stadtbewohner. Die Häuser von Le Corbusier sind Teil des UNESCO-Welterbes.

Der Tagblatt-Turm wurde zwischen 1924 und 1928 erbaut, mit dem Bau des Fernsehturms wurde 1954 begonnen. Ebenso wie die Weißenhofsiedlung gehören sie zu den großen architektonischen Errungenschaften im Raum Stuttgart.

Fertig

DAS PROJEKT IN ZAHLEN

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PROJEKTZEITRAUM

START

04.2019

ENDE

03.2022